Ihre eigene Stromquelle: Photovoltaik für maximale Unabhängigkeit

Machen Sie Ihr Dach zum Kraftwerk! Mit einer maßgeschneiderten Photovoltaikanlage produzieren Sie 100 % grünen Strom einfach selbst. Sichern Sie sich gegen steigende Energiepreise ab, laden Sie Ihr E-Auto kostenfrei und investieren Sie in eine nachhaltige Zukunft für Ihr Zuhause.

Photovoltaik jetzt für Ihren Ort berechnen:

Wie funktioniert Photovoltaik?

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. In den Solarzellen der Module löst das einfallende Licht über den photovoltaischen Effekt Ladungsträger aus – es entsteht Gleichstrom (DC).

Da im Haushalt Wechselstrom (AC) benötigt wird, wandelt ein Wechselrichter den erzeugten Gleichstrom um. Der Strom fließt zunächst zu den Verbrauchern im Haus. Überschüsse laden – sofern vorhanden – einen Batteriespeicher oder werden gegen eine Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist. Reicht die Erzeugung nicht aus, wird automatisch Netzstrom bezogen.

Eigenverbrauch als Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit

Selbst genutzter Solarstrom ist deutlich wertvoller als eingespeister, weil er teuren Netzstrom ersetzt. Deshalb zielt eine gute Auslegung auf einen hohen Eigenverbrauchsanteil. Ein Batteriespeicher verschiebt Überschüsse vom Tag in die Abend- und Nachtstunden; ein Energiemanagement kann Wärmepumpe, Warmwasser oder das Laden des E-Autos gezielt in ertragsstarke Zeiten legen.

Die Leistung einer Anlage wird in Kilowatt-Peak (kWp) angegeben – der Spitzenleistung unter Standard-Testbedingungen. Als grobe Faustregel liefert 1 kWp in Deutschland je nach Standort und Ausrichtung rund 900 bis 1.100 kWh Strom pro Jahr.

Kostenfaktoren im Überblick

Die Kosten einer PV-Anlage hängen von Größe, Komponenten und den Gegebenheiten Ihres Dachs ab. Die wesentlichen Kostentreiber sind:

  • Anlagengröße (kWp): größere Anlagen kosten in Summe mehr, werden pro Kilowatt-Peak aber meist günstiger.
  • Batteriespeicher: erhöht die Investition spürbar, steigert aber den Eigenverbrauch und damit die Unabhängigkeit.
  • Modul- und Wechselrichterqualität: Wirkungsgrad, Garantien und Marke wirken sich auf Preis und Ertrag aus.
  • Dach und Montage: Dachart (Ziegel, Trapezblech, Flachdach), Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Statik und Zugänglichkeit beeinflussen den Aufwand.
  • Elektrik und Zähler: Zählerschrank, Zählertausch, ggf. Netzanschlussanpassung und Wallbox-Vorbereitung.
  • Zusatzfunktionen: Notstrom-/Ersatzstromfähigkeit und intelligentes Energiemanagement kosten extra, bringen aber Mehrwert.

Weil der Strompreis der Netzbezugspreis ist, den Sie durch Eigenstrom vermeiden, verbessert jeder zusätzlich selbst genutzte Kilowattstunde die Rendite. Eine konkrete Schätzung für Ihre Region liefert der Rechner weiter unten.

Förderung & finanzielle Vorteile

Photovoltaik wird auf mehreren Ebenen gefördert und steuerlich entlastet:

  • 0 % Umsatzsteuer: Seit dem 1. Januar 2023 gilt für die Lieferung und Installation typischer Photovoltaikanlagen auf und an Wohngebäuden ein Umsatzsteuersatz von null Prozent (§ 12 Abs. 3 UStG). Die Anlage wird dadurch spürbar günstiger.
  • EEG-Einspeisevergütung: Für ins Netz eingespeisten Strom erhalten Sie über das Erneuerbare-Energien-Gesetz eine feste Vergütung, die ab Inbetriebnahme über 20 Jahre garantiert ist. Die Höhe unterscheidet sich zwischen Überschuss- und Volleinspeisung und wird regelmäßig angepasst.
  • Zinsgünstige KfW-Kredite: Über das Programm „Erneuerbare Energien – Standard" (270) lässt sich die Anschaffung von PV-Anlage und Speicher finanzieren.
  • Regionale Programme: Manche Länder, Kommunen oder Stadtwerke fördern zusätzlich, etwa Batteriespeicher oder Steckersolargeräte.

Die aktuellen Vergütungssätze und Bedingungen finden Sie bei der Bundesnetzagentur sowie unter kfw.de. Obendrein sind die Einnahmen und Entnahmen vieler kleiner Anlagen einkommensteuerlich befreit – lassen Sie sich hierzu individuell beraten.

Hinweis: Förderprogramme, Sätze und Fristen ändern sich. Verbindlich sind stets die aktuellen Angaben der offiziellen Stellen (BAFA, KfW) sowie die geltenden Gesetze. Dieser Ratgeber ersetzt keine individuelle Beratung.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Schutz vor steigenden Strompreisen: Sie erzeugen einen Teil Ihres Stroms selbst und werden unabhängiger.
  • 100 % grüner Strom: emissionsfreie Erzeugung direkt auf dem eigenen Dach.
  • Sektorenkopplung: Solarstrom für Wärmepumpe, Warmwasser und das Laden des E-Autos.
  • Wertsteigerung der Immobilie: eine moderne PV-Anlage erhöht die Attraktivität des Gebäudes.
  • Lange Lebensdauer: Module leisten meist über 25 Jahre bei geringem Wartungsaufwand.
  • Optionale Notstromfunktion: je nach Ausstattung bleibt bei Netzausfall Strom verfügbar.

Der Ablauf – Schritt für Schritt

  1. Dach-Check & Bedarfsanalyse

    Prüfung von Ausrichtung, Neigung, Statik, Verschattung und Ihrem Stromverbrauchsprofil.

  2. Auslegung & Angebot

    Dimensionierung von Anlage und Speicher, transparentes Festpreisangebot mit Ertragsprognose.

  3. Netzanmeldung

    Anmeldung beim Netzbetreiber und Registrierung im Marktstammdatenregister.

  4. Montage

    Installation von Unterkonstruktion, Modulen, Wechselrichter, Speicher und Verkabelung.

  5. Zählertausch & Inbetriebnahme

    Umbau des Zählerschranks, Inbetriebnahme und Einweisung in das Monitoring.

  6. Betrieb & Monitoring

    Ertragsüberwachung per App, damit Sie Leistung und Eigenverbrauch stets im Blick haben.

Häufige Fragen (FAQ)

Lohnt sich Photovoltaik ohne Speicher?

Ja, eine PV-Anlage kann sich auch ohne Speicher lohnen, besonders wenn tagsüber viel Strom verbraucht wird. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch und die Unabhängigkeit, ist aber kein Muss. Die richtige Entscheidung hängt von Ihrem Verbrauchsprofil und Ihren Zielen ab.

Wie groß sollte meine PV-Anlage sein?

Als Orientierung gilt: Belegen Sie die geeignete Dachfläche möglichst gut aus, statt die Anlage nur am aktuellen Verbrauch auszurichten. Mit Wärmepumpe und E-Auto steigt der künftige Bedarf. Eine individuelle Auslegung berücksichtigt Dachfläche, Verbrauch und Zukunftspläne.

Was passiert mit überschüssigem Strom?

Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen und der nicht in den Speicher passt, wird ins öffentliche Netz eingespeist. Dafür erhalten Sie über 20 Jahre eine feste EEG-Einspeisevergütung. Ein Energiemanagement hilft, mehr Strom selbst zu nutzen.

Muss ich für PV Umsatzsteuer zahlen?

Für die Lieferung und Installation typischer Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden gilt seit dem 1. Januar 2023 ein Umsatzsteuersatz von null Prozent. Die Anlage wird dadurch ohne Mehrwertsteueraufschlag günstiger.

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Solarmodule sind auf lange Lebensdauer ausgelegt und liefern in der Regel über 25 Jahre Strom, wobei die Leistung nur langsam nachlässt. Hersteller geben hierfür meist Leistungsgarantien. Der Wechselrichter wird im Laufe der Zeit gegebenenfalls einmal ersetzt.

Kann ich mit PV mein E-Auto laden?

Ja. In Kombination mit einer Wallbox und einem Energiemanagement lässt sich das Fahrzeug bevorzugt mit selbst erzeugtem Solarstrom laden. So senken Sie Ihre Ladekosten und erhöhen den Eigenverbrauch der Anlage.

Jetzt Kosten für Ihre Stadt berechnen

Was Photovoltaik bei Ihnen vor Ort konkret kostet, hängt von regionalen Preisen und Ihrem Gebäude ab. Nutzen Sie unseren Rechner für Ihre Stadt – zum Beispiel für Hamburg. Ersetzen Sie einfach den Ort in der Adresse durch Ihre Stadt, oder wählen Sie Ihren Standort auf der jeweiligen Rechnerseite.

Zum Photovoltaik-Rechner